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Dörfer und Geschichte

  • Bonlez

Bonlez liegt in den wunderschönen Tälern des Train und des Glabais. Dieses ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Dorf wurde mittlerweile Wohngebiet und liegt in einer hügeligen und bewaldeten Landschaft. Der höchste Punkt befindet sich in 140m auf dem "Champ de la Coquière".

Geschichte

Seit der Bronzezeit bewohnt, wird das Dorf im Tal der Train erst im Mittelalter erwähnt.
Damals war es noch in zwei Einheiten geteilt: Haut-Bonlez und Bas-Bonlez. Die erste Einheit befand sich am südlichen Rand des Dorfes um die Kirche; die zweite gruppierte ihre Häuser um das Schloss herum. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit der der Schlossherren bis zum Anfang des 20. Jahrhundert verbunden. Die Abtei von l‘Affligem besaß bis zur Französische Revolution Länder in Bonlez.

bonlez_eglise1.JPG

  • Chaumont-Gistoux

Etymologie :
Chaumont: "calvus mons“ (1031) = mont chauve ; Glatzberg
Gistoux : “ gesteau” = Colline sablonneuse ; sandige Hügel

Geschichte

Seit der Jungsteinzeit bewohnt, wird Chaumont und sein Dörfchen Gistoux erst im Mittelalter erwähnt. Die Herrschaft von Chaumont, von der Abtei von Saint-Bavon de Gand angeeignet, wird vom Fürstbischof von Lüttich an einen seiner Lehnsmänner übergegeben, Lambert de Chaumont, der erstmals 1031 erwähnt wurde.

Im Jahre 1196 übergab Erphon de Chaumont als Geschenk der Kirche und den Zehnten (vom Bischof von Lüttich abgezogen) an die Abtei der Bonne Espérance in der Provinz Hennegau. Unter unterschiedlichen Eigentümern verteilt (großen Abteien, weltlichen Grundherren) und unter der Schirmherrschaft mächtiger Rivalen stehend (Herzog von Brabant und Fürstbischof), erlebte das Dorf viele aufeinander folgende Rechtsstreits. Chaumont, eine Enklave Lüttichs, auf dem Grund der Provinz Brabant, blieb für den Herzog von Brabant bis ins Jahr 1795 "eindeutiges Land". Die Annektierung unserer Regionen durch Frankreich führte den Status von Chaumonts und seines Dörfchens Gistoux zusammen, die nun zum Departement Dyle gehörten. 1830 gehörten sie wieder zum Brabant. Das Wappen der heutigen Gemeinde zeigt das des Hauses der Lummen, die im 14. Jahrhundert Güter in Chaumont besassen.

gistoux_cascade1.JPG

  • Corroy-le-Grand

Etymologie:
Corroy-le-Grand: "Coratum magnum" (1441) – Conroye, Chastre-le-Bolle
Dict le Grandt (1571)
Vieusart : essart= aufbereitete Felder, zur Bebauung bereit

Corroy-le-Grand, sowie das Dörfchen Vieusart haben beide ihren ländlichen Charakter bis heute bewahren können und befinden sich auf äußerst fruchtbaren Boden, der für landwirtschaftliche Nutzung geeignet wäre, jedoch entstehen hier, wie auch anderswo, inzwischen Wohngebiete.

Geschichte

Das Dorf wurde zu Beginn unter dem Namen Castre um 958 erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr es eine bewegte Geschichte.

  • 1152 gehörte Corroy-le-Grand zum Kapitel von Saint-Pierre von Lüttich. Dieser verkaufte im Jahr 1601 die Lehnsherrschaft an Charles de Rolly und an dessen Frau Jeanne de Croy.
  • 1705 erwarb Jean-Nicolas de Beeckman, Grundherr von Vieusart das Landgut. Es ist das Wappen seiner Familie, dass Corroy-le-Grand zugestanden wurde.
  • 1815, kurz vor der Schlacht von Waterloo, gabe es ein Gefecht zwischen den Truppen von Leutnant-Kolonel Ledebur, Kommandant der preußischen Nachhut und der französischen Kavallerie unter Exelmans des Korps "Grouch". Letztere zogen sich in Richtung Wavre zurück.

Die Kirche St Etienne in Corroy-le-Grand (1775 gebaut) besitzt ein bemerkenswertes Gemälde von Van den Heuvel, "L’Adoration des Mages", welches 1640 gemalt wurde, sowie Grabplatten der Familien de Beekman und von Rolly.
Die Kirche St Martin in Vieusart, im neuromanischen Stil, wurde 1876 gebaut.

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  • Dion-Valmont

Etymologie: „devona“ (Keltisch= göttlicher (Fluss))

Dieses charmante Dorf zeichnet sich aus durch wundervolle Orte und ein großartiges Panorama. Noch immer findet man hier zahlreiche malerische Plätzchen und alte Bauernhöfe, stille Zeugen der historischen Vergangenheit.

Geschichte

Dion-le-Mont geht schon 987 während einer Güterschenkung an die Abtei von Gembloux über, bei der ein gewisser Radon 100 Bonniers (Maßeinheit für Flächen) Wald an die Abtei abgibt. Dieses Waldstück befindet sich an einem Wasserlauf mit Namen Dion. Die Abtei behielt das Dorf bis 1623.

1815, in der Nacht vor der Schlacht von Waterloo, kampierte die 30 000 Mann starke Armee unter von Bülow bei „Tout Vent“, bei der „Terre de Justice“ auf der einst der Galgen stand und verwüstete das Dorf.

Nach 1623 wurde die Lehnsherrschaft Dion-le-Mont aufeinanderfolgend an Pierre Damiens, Junker und Beigeordneter des Bürgermeisters von Antwerpen und darauf an die Familien Gallo de Salamanca, d’Arberg und de Beeckman Vieusart verkauft.

1970 verschmilzt Dion-le-Mont mit Dion-le-Val und es entsteht Dion-Valmont.

Vue automnale sur Dion-le-Mont.jpg

  • Longueville

Etymologie: „longua et villa“ (1234) =langgezogenes Dorf

Longueville ist ein charmantes Dorf, das lange Zeit abgesondert vom Rest der Welt zwischen seinen Feldern lag. Diese, aufgrund der fehlenden Kommunikation entstandene Abgeschiedenheit ermöglichte dem Dorf seinen ländlichen und landwirtschaftlichen Charakter beizubehalten.

Da es sich auf einem Plateau befindet, erreicht kein einziger Wasserlauf das Dorf. Die Höhe beträgt bei der Schwelle der Kirche 140m. Der Name des Dorfes kommt vermutlich von der Ausrichtung der Häuser entlang zweier Parallelstraßen, die das Dorf in Nord-Süd-Richtung durchschneiden.

Geschichte

  • Die lokalen Traditionen beweisen die alte Herkunft der Gemeinde. Es befand sich dort ein wichtiger Kommunikationsknotenpunkt. Von dort aus gehen heute noch Wege nach Wavre über Grez-Doiceau, nach Löwen über Piétrebais, nach Jodoigne über Roux-Miroir, Richtung Sart-Risbart und nach Chaumont.
  • Es war vermutlich im 18. Jhr. dass Longueville sich zur eigenständigen Gemeinde entwickelte, nachdem sie zu Incourt gehört hatte.
  • Longueville formte zusammen mit Incourt einen Amtsbezirk. Dieser gehörte dem Herzog von Brabant. 

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